24h Rennen Nürburgring 2011

Ein Beitrag vom 29. Juni 2011

Wie jedes Jahr, war das 24h Rennen am Nürburgring 2011 (25./26.Juni) mal wieder ganz nach dem Geschmack von Fans und Veranstaltern. Mehrere hunderttausend Rennfans versammelten sich rund um die wohl legendärste Rennstrecke der Welt, die schon allein für sich genommen so manche Geschichte geschrieben hat. Den Status, den das Rennen allerdings heutzutage genießt, hat es weit mehr als bloß den Hunderten von Rennwagen zu verdanken.

Das 24h Event: mehr als nur ein Rennen

Es ist kaum übertrieben zu behaupten, dass das 24h Rennen mehr als andere Rennen von der Fankultur drumherum lebt. Für eingefleischte Fans sind die 24h am Ring das Highlight des Jahres, ein fest eingeplanter Urlaub, der für viele schon eine ganze Woche vor dem eigentlichen Rennen beginnt. So auch 2011. Bei größtenteils gutem Wetter und dem ein oder anderem Regenschauer, waren die Campingplätze in den populärsten Gebieten wie z.B. Hatzenbach oder Adenauer Forst mal wieder bis auf den letzten Stellplatz gefüllt. Bei kühlen Getränken und heißem Grillfleisch boten die Klänge der nahen Rennstrecke einmal mehr das passende Rahmenprogramm für das Camping-Event der besonderen Art.

Das Rennen: Porsches Herrschaft hält an

Im Mittelpunkt stand natürlich trotz allem das Rennen an sich, dass 2011 mit einer wirklich spannenden Schlussphase aufwarten konnte. Den Sieg trug am Ende das Team von Olaf Manthey mit den Fahrern Marc Lieb, Lucas Luhr, Timo Bernhard und Romain Dumas davon. Durch diesen Sieg gewannen in fünf der letzten sechs 24h Rennen Teams auf Porsche das Rennen. Der Porsche 911 GT3 RSR bleibt also das Maß der Dinge. Die Titelverteidiger um Uwe Alzen im BMW M3 GTR wurden zweiter vor dem Audi R8 LMS um Marc Basseng und Frank Stippler.

Das Besondere: Abschied einer Legende

Das 24h Rennen 2011 rund um die Nordschleife war das letzte Rennen der Rennsport-Legende Hans-Joachim Stuck, der mit seinen Söhnen im Lamborghini Gallardo an den Start ging. Ganz bewusst hatte der Nordschleifen-Liebhaber das 24h Rennen als krönenden Abschluss ausgewählt. Dass er und sein Team am Ende auf Platz 15 ins Ziel kamen, anstatt wie angepeilt unter die Top 10, war da nur noch eine Randnotiz.

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